In der Reihe WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM? präsentiert das Kino des Deutschen Filmmuseums regelmäßig ein aktuelles Werk. Im Anschluss an die Vorführung sprechen Journalisten mit den Filmemachern über das deutsche Filmgeschehen.


HELDEN AUS HESSEN

Es gibt sie tatsächlich: Filmhelden aus Hessen! Martin Schreiers ROBIN HOOD (DE 2013) ist eine düstere Zukunftsvision, die mitten in Frankfurt spielt. In einer Mischung aus Bankenthriller, Science-Fiction und Action-Drama gelingt dem Jung-Regisseur ein furioses Leinwandspektakel, das als Debütfilm besonders beeindruckt. Das Kino des Deutschen Filmmuseums zeigt ROBIN HOOD als Preview.

Robin Hood

Frankfurt in naher Zukunft: Nach dem Zusammenbruch der EU sind die meisten Deutschen verarmt. Die Polizisten Alex und Sophie ermitteln in der Finanzmetropole gegen den mächtigen Bank-Chef Rainer van Kampen, dessen Spekulationen Tausende von Kleinanlegern ins Unglück gestürzt haben. Trotz erdrückender Beweislast kommt es nicht zur Anklage. Alex sieht nur einen Weg, die Machenschaften der Bank zu stoppen: Er muss selbst kriminell werden – und als hessischer Robin Hood seine Beute unter den Armen verteilen. Der Eröffnungsfilm beim Festival Max-Ophüls-Preis 2013 gilt manchen bereits als Inbegriff des neuen deutschen Genrefilms.

 



Deutsche Filmmuseum - WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM?
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